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Markt & Branche

EP: Nach 75 Jahren wie neu

Bildgalerie EP: Branchentreffen

 

Der diesjährige Branchentreff der Verbundgruppe ElectronicPartner im Rahmen der Jahresveranstaltung Ende März in Düsseldorf stand nicht nur im Zeichen des 75. Jubiläums. Er bot auch Gelegenheit, Bilanz fürs letzte Jahr zu ziehen. Dr. Jörg Ehmer, Vorsitzender des EP:Vorstandes, erinnerte an seine Vorjahrsprognose – den Kampf um die schwarz Null – und freute sich, mitteilen zu können, dass das Ziel in einem dynamischen, schwierigen Umfeld von den 5000 Mitgliedern – 3000 davon in Deutschland - erreicht wurde. Der Zentralumsatz 2011 im Kern- und Ankermarkt Deutschland lag mit 1.645 Mio. Euro auf Vorjahresniveau und blieb somit stabil. Auch der Auslandsumsatz 2011 brachte angesichts der angespannten Wirtschaftslage in Europa mit 488 Mio. Euro (minus 13%) aus Sicht der EP: noch ein solides Ergebnis. „Der Vertriebskanal Fachhandel in Deutschland schrumpfte zwar im vergangenen Jahr um 0,6 Prozent, die Fachhandelsschiene EP: verzeichnete jedoch ein Plus und konnte somit im Kanal Fachhandel, Marktanteile hinzugewinnen, vermeldete Ehmer stolz. Seiner Ansicht nach müssen sich EP:-Händler keine Sorgen machen. Dafür sorgen zum Teil auch die 300.000 Exklusivgeräte am Lager, deren Exklusivität ein unschlagbarer Vorteil für den EP:-Händler darstelle. „Wenn der Fachhandel sich richtig positioniere und seine Stärken ausspiele, sei Erfolg vorprogrammiert“, so der Vorsitzende des EP:-Vorstandes.

  

ElectronicPartner sieht sich zu nachhaltigem Handeln verpflichtet. Die Laster fahren jährlich 5 Mio. km, um Ware auszuliefern – zwei Mal um die Welt. Unter den Fahrern werden Energiespar-Wettbewerbe ausgeschrieben, um die Benzinkosten und den CO2-Abdruck klein zu halten. Auch der Handel hat mit der EP:-Energiespar-App ein Werkzeug, Nachhaltigkeit richtig zu vermarkten: Der Händler kann dem Kunden vor dem Gerät am Tablet-PC zeigen, wie viel Strom und Wasser er beim Neukauf im Vergleich zu seinem alten Gerät spart.
Auch hinsichtlich Social Media hat sich viel getan. Das Marketing-Budget wurde zugunsten Online umgeschichtet und ein neuer Mitarbeiter ist nun zuständig für die Profilierung in Facebook und Co und für die Aktualisierungen des Unternehmensblogs. Dr. Ehmer: „Mittelständler müssen sich selbst mit dem Thema beschäftigen und herausfinden, wie sie Social Media am besten nutzen, wie sie ihre Leistungen und Stärken transparent machen.“ Zur Erleichterung bietet EP: seinen Mitgliedern Schulungsprogramme an.“

    

Zum Thema e-Commerce nahm Ehmer kein Blatt vor den Mund. „Anders als befürchtet: 75 Prozent des Umsatzes wird weiterhin vom stationären Handel erwirtschaftet. Der Kunde nutzt das Internet zur Information und kauft im Geschäft um die Ecke.“ Und doch: Ehmer signalisiert Wachsamkeit. Alle drei Monate überprüfe der EP:-Vorstand die e-Commerce-Szene. Nachdenklich stimmt Ehmer, dass seiner Kenntnis nach, bisher kein Multi-Channel-Konzept wirklich erfolgreich am Markt etabliert sei.

  

Für 2012 bleibt Ehmer ähnlich verhalten wie im letzten Jahr: „Im 1. Quartal lag das Ergebnis deutlich über dem Vorjahr, und der Handel wird im 1. Halbjahr einen weiteren Schub erleben. Dafür verantwortlich sind die Abschaltung des analogen Fernsehens, die Fußball-EM und die Olympiade. Doch im 2. Halbjahr wird es darauf ankommen, das erwirtschaftete Polster zu erhalten – es wird ein herausforderndes 2. Halbjahr.“ Auf dem nächsten Branchentreff in 2013 wird sich zeigen, in wieweit Dr. Ehmer recht hatte.

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EP: in Jubellaune

Dr. Jörg Ehmer: Im 1. Quartal deutlich über Vorjahr

Doch Zahlen waren nur ein Teil der Jahresveranstaltung anlässlich der Frühjahrsmesse – es wurde auch kräftig gefeiert, schließlich wurde die EP: 75 Jahre alt. „Vier Tage vor der Gründung war der Stammhalter der Haubrichs geboren worden – also ich - da musste sich mein Vater schon überlegen, was er tun sollte, denn so ne Jung hat auch Hunger,“ schmunzelte Edgar Haubrich auf der Bühne. Ein Film mit vielen Sepia-Fotos aus dem Familienalbum ließ die Gäste noch mal die Geschichte der EP: Revue passieren, bis dann mittels modernster Technik auch noch andere Gratulanten zu Wort kamen, die nicht physisch anwesend sein konnten – Helene Metz zum Beispiel. Die Grand Dame der Consumer Electronics saß am Schreibtisch ihres Büros in Zirndorf und übermittelte ihre stärksten Erinnerungen an EP: auf die Videowände: „Mein Mann sagte zu den Mitarbeitern: Passt mir auf die Jungs aus Düsseldorf auf, mit denen wird sich viel tun! Die Diskussionen waren hart, aber am Ende haben sie doch für alle das beste Ergebnis erzielt und man ging immer fair und respektvoll miteinander um.“ Fairness und Respekt, Kompetenz und Glaubwürdigkeit sind Grundwerte, die EP: auch heut noch lebt – das bestätigten auch die Händler und deren Mitarbeiter, die auf den Videoleinwänden zugeschaltet wurden. So soll es bleiben – auf die nächsten 75 Jahre!

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Wertgarantie setzt Erfolgskurs fort

Für das Jahr 2011 verzeichnete die Wertgarantiegruppe ein erneutes Wachstum. Die Hannoveraner konnten sich zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres über 1.683.454 Bestandsverträge freuen; einem Zuwachs von 15 Prozent zum Vorjahr. Das Kerngeschäft – der Geräte- und Fahrradschutz – verzeichnete 365.111 neue Verträge. Zu den Erfolgsfaktoren 2011 zählt unter anderem das Jubiläumsangebot „3 für 2“ anlässlich des 10. Geburtstags des Komplettschutzes: Zum Jahresende waren 1.010.583 Geräte mit dem Komplettschutz des Garantie-Dienstleisters geschützt. 
Erfolgreich verliefen auch die Aktivitäten der Unternehmensgruppe im deutschsprachigen Ausland: In Österreich stieg der Vertragsbestand auf 39.682 Verträge (plus 22,5 Prozent). Das erst Ende 2010 begonnene Versicherungsgeschäft in der Schweiz verzeichnete ein erfreuliches Neugeschäft von 4.970 Verträgen. Die Brutto-Beitragseinnahmen der Unternehmensgruppe stiegen auf 130 Mio. Euro (Vorjahr 112 Mio. Euro), der Jahresüberschuss liegt mit voraussichtlich 6,4 Mio. Euro auf Vorjahrsniveau.
Thomas Schröder, Vorsitzender des Wertgarantie Vorstandes, verweist auf die gewachsene Zusammenarbeit mit dem Fachhandel: „Unsere dienstleistungsstarken Fachhandelspartner tragen mit einer konstant hohen Abschlussquote in großem Maße zu diesem Erfolg bei. Der Verbraucherwunsch nach komfortablem Service in Verbindung mit den neuen Technologien und zunehmender Komplexität vernetzter Technik erfordert kompetente Beratung durch Experten – und die finden die Konsumenten im servicestarken Fachhandel.“
4.735 Fachhandelspartner boten 2011 Wertgarantie als maßgeschneiderten Schutz, ange-passt an die Bedürfnisse der Kunden, an. Zunehmend komplexere Geräte mit zahlreichen Zusatzfunktionen – beispielsweise internetfähige Fernseher – erfordern eine qualifizierte Beratung durch den Fachhandel. Zu diesem Service zählt auch das Angebot einer Garantie-erweiterung oder -verlängerung. In Ergänzung zum Komplettschutz – dem einzigen Produkt mit Neukaufbeteiligung und damit sicherem Neugeräteumsatz – lassen sich mit den Lauf-zeit-Angeboten von Wertgarantie auch reine Garantieverlängerungen vermarkten: „Das Besondere: Unsere Fachhandelspartner bestimmen den Verkaufspreis und ihre Marge hier-bei selbst!“, erläutert Wertgarantie Vorstand Johannes Schulze mit Verweis auf den neuen ,Plus 3 Geräteschutz’ und die ,5 Jahre Premium+ Garantie’. „Der Markt bietet inzwischen die unterschiedlichsten Gewährleistungs- und Garantieprodukte – bestimmte Qualitätsmerkmale finden Fachhandel und Kunden aber nach wie vor nur bei Wertgarantie: Garantierte Kundenbindung, beste Erreichbarkeit rund um die Uhr, persönlicher Kontakt und umfassende Unterstützung in allen Belangen.“

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A Perfect Day = A Perfect Business

Bildgalerie "A Perfect Day" von Philips

 

Die diesjährige Roadshow, die Philips Consumer Lifestyle von Hamburg aus nach Potsdam, München, Mainz und Köln führte, stand unter dem Motto: „A Perfect Day – 24 Stunden mit Philips.“ Ausgewählte umsatzstarke Händler mit denen Philips nach Geschäftsführer Henrik Köhler „strategisch zusammenarbeiten will“, folgten der exklusiven Einladung. Sie erlebten plastisch und hautnah, wie Philips Consumer Lifestyle Produkte so in Szene setzt, dass sich deren Mehrwert deutlich dem Handel und erst recht dem Verbraucher erschließt. Köhler appellierte in seiner Ansprache an die Teilnehmer „nicht nur den Preis an die Produkte zu schreiben und zu warten, dass ein Kunde ins Geschäft kommt und das Produkt kauft.“ Die Strategie sieht anders aus: „Wir wollen,“ so Köhler, „dass es Ihnen gelingt, den Kunden zu überzeugen, Höherpreisiges zu kaufen. Denn kaufe der Kunde ein Produkt zu einem geringen Preis, sei er zunächst mal verloren. Die meisten Kunden kommen jedoch ohne konkrete Vorstellungen und da er physisch vor ihnen steht, können Sie ihn auch konkret zu Höherpreisigem lenken und dort, wo es am meisten Sinn macht, Wertschöpfung betreiben.“ „Denn Wertschöpfung, so der Philips Geschäftsführer, sei das, „Was uns gemeinsam treibt“ „Wertschöpfung sei „das Salz in der Suppe“. 

  

Die Präsentation in den MMC Studios in Köln und in den anderen Stationen der Roadshow verdeutlichte den Händlern, was gemeint ist: die Verbraucher und Verbraucherinnen durch inszenierte Erlebnisse abzuholen, Philips-Produkte als Begleiter „Rund um die Uhr“ im Alltag zu erleben – von der Mundhygiene am Morgen bis zum Heimkino am Abend. Die Bildgalerie vermittelt Eindrücke zur Idee des Events.

   

Warum nicht Kunden mit einer Vorführung des Philips-Entsafters einen frischgepressten Obst oder Gemüsesaft als Vitaminschub anbieten – so kommt und bleibt man im Gespräch, Sternekoch Alfons Schubeck faszinierte voller Leidenschaft die Händlerschar. Auch die Bügelwäsche geht mit der Philips Dampfbügelstation PerfectCare schneller und leichter von der Hand, man muss es nur vorführen und zeigen. Zusätzlich nutzte Philips die Roadshow, um dem Handel drei brandneue Weltneuheiten vorzustellen, die später im Jahresverlauf offiziell in den Markt eingeführt werden: Eine neue Senseo, ein Subwoofer aus dem Bereich Audio sowie ein Rasierer, der deutlich mehr kann als nur Barthaare zu killen.

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